Homeoffice in Corona-Zeiten

Leider habe ich in den letzten Tagen öfters feststellen müssen, dass viele Anbieter mit der Corona Krise Kasse machen und überteuerte Produkte für Homeoffice verkaufen wollen.

Größere und große Firmen habe über ihre IT Abteilung sicherlich schon fertige Lösungen welche nun auch verstärkt genutzt werden. Nur was ist mit den kleineren Betrieben, welche so etwas bisher noch nicht hatten? Muss man nun viel Geld investieren? Worauf kommt es an?

Den Punkt Arbeitsplatz gemäß diversen Arbeitsschutz-Vorschriften lasse ich aus, da letztendlich zu komplex.

Der Computer.

Er sollte zwei Monitore haben, 24″ oder 27″ mit einer FullHD Lösung bieten sich an und sind recht günstig erhältlich. Hierfür kann ich einen Desktop Rechner nutzen, die meisten günstigen reichen für die meisten Office Anwendungen völlig aus, oder ein Notebook. Hier gibt es meist leider keine zwei Monitor Ausgänge, so dass man hier meist auf eine Dockingstation zurückgreifen muss. Also sollte man sich hier ein Notebook mit Dockingstation auswählen. HP, Lenovo, etc. haben hier passende Geräte im Angebot, oftmals sogar recht preisgünstige.

Die sichere Anbindung ans Firmennetzwerk.

Letztendlich ist oftmals eine Anbindung ans Firmennetzwerk erforderlich. Hier bietet sich VPN (Virtual Private Network) an. Dieses kann man mit Hilfe diverser Anbieter, Genucard, etc. abwickeln, was sicherlich bei sehr großen Teilnehmerzahlen Sinn ergibt. Aber im Bereich kleinerer Firmen reicht oftmals die VPN Funktion über die Fritzbox.

Hier weitere Informationen von AVM

https://avm.de/service/vpn/uebersicht/

Shares im Netzwerk.

Damit wären Intranet-Anwendungen und Shares aus dem Firmen-Intranet aufrufbar.

Meiner Erfahrung nach sind damit die meisten Bürotätigkeiten in kleineren Firmen damit nun problemlos durchführbar. Das ist auch unsere Empfehlung im „Normalfall“, also keine wirkliche Hexerei.

Das war eine erste schnelle Zusammenfassung. Auf Frage gehe ich gerne ein, die eine oder andere Empfehlung werde ich noch online stellen.

Entschleunigung.

Ansonsten empfehle ich jedem die derzeitige Entschleunigung unseres Lebens positiv zu nutzen. Es tut einfach mal einfach gut. So gerne ich meine Berufe ausübe, derzeit dem Dienstherrn Bundeswehr „Gewehr bei Fuß“ stehe und auf den nächsten Befehl warte, so gut tut es einfach mal Zeit für die Kinder oder andere Dinge zu haben. Nutzen wir diesen Break/Cut alles ein bisschen zu reflektieren, damit es bald besser als zuvor weitergeht. Bleiben Sie bitte gesund!

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